Der Bremssattelgehäuserohling dient als primäre Strukturkomponente für Scheibenbremssättel. Dieser im Grünsandgussverfahren hergestellte Rohling bietet die wesentliche Ausgangsform, die für Präzisionsbearbeitungsvorgänge wie Drehen, Fräsen, Bohren und Aufbohren erforderlich ist. Diese Komponente ist für die Aufnahme kritischer Elemente wie Kolben, Führungsstifte und Bremsbeläge ausgelegt. Die Gussqualität bestimmt maßgeblich die mechanische Festigkeit, die strukturelle Steifigkeit und die Langzeitbeständigkeit des fertigen Bremssattels unter thermischer Belastung.
Kernvorteile
Maßgenauigkeit: Kontrollierte Sand-zu-Metall-Verhältnisse sorgen für eine gleichmäßige Schrumpfung und minimieren die Bearbeitungszugaben.
Materialintegrität: Entspricht strikt den Standards QT500-7 und QT450-10 und gewährleistet eine optimale Ferrit-Perlit-Verteilung.
Produktionsskalierbarkeit: Hocheffizient für die Massenproduktion auf automatisierten Formlinien, wodurch die Stückkosten für Automobillieferketten gesenkt werden.
Interne Festigkeit: Gleichmäßige Abkühlraten innerhalb der Sandform reduzieren interne Gussspannungen und Mikroporosität.
Technische Spezifikationen
Materialqualitäten: Sphäroguss QT500-7 (hohe Festigkeit) / QT450-10 (hohe Duktilität).
Prozessmethode: Automatisierte Grünsandformlinie.
Oberflächenbehandlung: Kugelstrahlen nach Industriestandard für saubere, lackierfähige Oberflächen.
Inspektionsprotokolle: Metallografische Analyse, Zugprüfung, Brinell-Härteprüfung und Ultraschall-Fehlererkennung.
Anwendungen
Konzipiert für die Integration in die Bremssysteme verschiedener Fahrzeugkategorien:
Nutzfahrzeuge und schwere Nutzfahrzeuge: Bietet die nötige Druckfestigkeit für das Bremsen unter schweren Lasten.
Schwere Lkw: Gewährleistet strukturelle Stabilität und thermische Beständigkeit unter extremen Betriebsbedingungen.
Personenkraftwagen (SUVs und Limousinen): Vereint Anforderungen zur Gewichtsreduzierung mit reaktionsschneller Struktursteifigkeit.
Technische FAQ und Lösungen
Porositätskontrolle: Optimierte Anguss- und Steigsysteme durch Formflusssimulation, um eine ordnungsgemäße Metallzufuhr während der Erstarrung sicherzustellen.
Härtevariation: Strenge Kontrolle des Kohlenstoffäquivalents und des Nodularisierungszeitpunkts, um die Bildung von Abkühlungen zu verhindern und die Bearbeitbarkeit zu verbessern.
Toleranzmanagement: Verwendung hochpräziser Muster und automatisierter Formanlagen zur Minimierung von Maßabweichungen.









